Geschichte

Der Beginn des deutschen Senioren-Hockey im Team Germany Ü60 geht zurück auf das Jahr 1998.

Angesprochen von unseren holländischen Nachbarn sah sich der damalige DHB-Präsident Michael Krause veranlasst, eine Auswahlmannschaft der über 60-jährigen ins Leben zu rufen, die sich mit unseren Nachbarn in freundschaftlichen Wettbewerben duellieren konnte.

Erstmalig im Jahre 2000 beteiligte sich eine Ü60-Mannschaft an der für nationale Auswahlmannschaften ausgeschriebenen European Super Veterans Trophy (ESVT) in Hattem/NL.

Erstmalig im Jahre 2002 trat Team Germany Ü60 dann auch auf der Weltbühne auf. Parallel zur Weltmeisterschaft bzw. den Olympischen Spielen der Aktiven veranstaltete die WGMA (World Grand Masters Association) – beginnend in Kuala Lumpur/MAY – von nun an alle 2 Jahre ein internationales Turnier für Senioren-Nationalmannschaften, in dem in verschiedenen Altersklassen ein World Cup Sieger ausgespielt werden sollte.

Das zunehmende Interesse am Senioren-Hockey in Deutschland hatte zur Folge, dass Team Germany Ü60 in Athen (2004) erstmalig auch eine Ü65-Mannschaft stellen konnte. Beim ESVT-Turnier 2008 in Sant Cugat/ES griff auch eine deutsche Ü70-Mannschaft zum ersten Mal in den internationalen Wettbewerb ein.

In Abstimmung mit der WGMA wurden mit großem Erfolg ein ESVT-Turnier in Hannover (2003), der WGMA World Cup in Leverkusen (2006) sowie der WGMA European Cup in Neuss (2011) organisiert.

Neben den von der WGMA veranstalteten internationalen Turnieren beteiligten sich Mannschaften vom Team Germany Ü60 auch an selbst organisierten Reisen. Besonders hervorzuheben sind hier die Reisen nach Australien (Herbst 2006) und Südafrika (Herbst 2007).

Ab dem Jahre 2007 wird unter der Schirmherrschaft der WGMA, die seit 2006 auch von der FIH (International Hockey Federation) akkreditiert ist, im Rhythmus von zwei Jahren der Grand Masters European Cup ausgetragen.

Das ESVT-Turnier findet jetzt nur noch in den Jahren von Weltmeisterschaft oder Olympischen Spielen statt.